| Tips für ein angenehmes
Flugerlebnis |
| Nicht mittags fliegen |
Vor allem im Sommer ist um die Mittagszeit aufgrund
aufsteigender warmer Luft mit stärkeren Turbulenzen zu rechnen.
Flüge sind dann nicht besonders angenehm. Deshalb wird normalerweise
frühmorgens oder spätnachmittags gestartet. Wenn man es einrichten
kann, sollte man Mittagsflüge also vermeiden.
Das gilt besonders für den Anschluss an internationale Flüge.
Die meisten Maschinen aus Übersee landen morgens; Gepäckausgabe
und Zollabfertigung nehmen manchmal mehr Zeit in Anspruch als vorgesehen.
Bis man im Anschlussflieger sitzt, ist es oft schon sehr warm und der
Flug gestaltet sich dementsprechend unruhig - kein optimaler Start in
den Urlaub.
|
| Ausgeruht ins Flugzeug steigen |
| Ein weiterer Grund, nach Möglichkeit nicht gleich
nach Landung der Maschine aus Übersee den Anschlussflug anzutreten:
Nur Wenige können während des Nachtflugs gut schlafen. Übermüdung
und Turbulenzen - da ist die Flugkrankheit schon fast vorprogrammiert. |
| Auf Alkohol verzichten |
| Die meisten Charterflugzeuge haben keine Druckkabinen.
Ab einer bestimmten Flughöhe kann sich die Wirkung des Alkohols im
Blut vervielfachen und irrationales oder gar aggressives Verhalten auslösen. |
| Erst fliegen, dann trinken |
| Charterflugzeuge haben normalerweise keine Toiletten
an Bord. Deshalb sollte man vor dem Flug oder während des Fluges
wenig Flüssigkeit zu sich nehmen. |
| Unwohlsein muss nicht sein |
| Gegen Flugkrankheit oder Übelkeit helfen mehrere
Tricks: 1. Man setzt sich nicht ganz nach hinten ins Flugzeug; 2. man
liest nicht; 3. man betrachtet nicht die Landschaft unter sich, sondern
blickt in die Weite zum Horizont; 4. man nimmt sich ein Erfrischungstuch
mit und befeuchtet ab und zu Gesicht und Hals. Wer besonders anfällig
für Flugkrankheit ist, sollte Reisetabletten oder ähnliche Medikamente
mitnehmen, die normalerweise sehr gut wirken. In der Regel ist so ein
Mittelchen auch in der Bordapotheke zu finden. |
| Mittel gegen kleine Beschwerden |
| Piloten haben immer einen Erste-Hilfe-Koffer dabei.
Für kleinere Beschwerden wie Übelkeit, Kopfschmerzen, Augenbrennen,
Ohrenschmerzen oder eine kleine Wunde sind dort leichte Medikamente oder
Verbände und Pflaster vorrätig. |
| Druckausgleich fürs Ohr |
| Vor allem beim Senkflug entsteht im Gehörgang
leicht ein Unterdruck. Dem entgegnet man am besten mit Kauen von Kaugummi
oder bewusstem Gähnen. Einige halten sich auch die Nase zu, drücken
Luft von innen in den Gehörgang und schlucken dann. Wer unter diesem
Phänomen stark leidet, braucht nur dem Piloten rechtzeitig Bescheid
zu sagen: Er beginnt dann früher mit dem Senkflug und verringert
die Sinkgeschwindigkeit, so dass der Unterdruck im Ohr geringer bleibt. |
| Weniger Gepäck ist mehr Sicherheit
|
| Kleinere Flugzeuge sind empfindlich hinsichtlich Gewicht
und Gleichgewicht. Man darf auf keinen Fall mehr Passagiere oder Gepäck
an Bord nehmen, als vom jeweiligen Hersteller in Form des maximalen Startgewichts
festgelegt ist. Nur so ist ein sicherer Flug garantiert und noch genügend
Spielraum vorhanden, dass die Maschine selbst im unwahrscheinlichsten
Notfall noch gleiten und sicher landen kann. Wichtig ist dabei auch die
richtige Gewichtsverteilung. Deshalb wird das Gepäck in mehreren
kleinen Ladefächern untergebracht. Statt großer und harter
Koffer hat der erfahrene Fluggast daher kleine und weiche Gepäckstücke
dabei. |
| Tiefflug mit Grenzen |
| In Namibia gibt es rechtlich vorgeschriebene Mindestflughöhen.
Besonders in den Nationalparks ist das wichtig, da die Tiere so wenig
wie möglich durch Flugzeuge gestört werden sollen. Wer gerne
fotografieren und deshalb tiefer fliegen möchte, kann den Piloten
jederzeit darum bitten. In der Regel wird der Wunsch gerne erfüllt.
Sollte der Pilot jedoch ablehnen, so geschieht dies nicht aus mangelndem
Willen, sondern weil Vorschriften beachtet werden müssen. |
| Ein Sitz für Kinder |
| Wer mit Kindern unter fünf Jahren reist, sollte
das bei der Buchung angeben. Wie beim Auto gibt es nämlich spezielle
Kindersitze, die einen sicheren Flug der Kleinen garantieren. Wichtig
ist auch das Alter des Kindes, damit der richtige Typ dieser Sicherheitssitze
eingebaut werden kann. |
| Der Pilot als Freund und Helfer |
| Wer Fragen auf dem Herzen hat oder sich vor dem Fliegen
ein bisschen fürchtet, sollte seinen Piloten offen darauf ansprechen.
Professionelle Piloten haben viel Erfahrung mit Ängsten und Wünschen
ihrer Fluggäste, und beantworten gerne jede Frage. Ganz wichtig ist
es, den Piloten zu informieren, wenn man bestimmte Beschwerden hat, wie
ein schwaches Herz, niedrigen Blutdruck oder Panik vor der Landung. So
kann er beim Fliegen darauf Rücksicht nehmen oder im Fall der Fälle
sofort angemessen reagieren. |