| Warm und trocken |
Namibia ist ein Land der Kontraste. Das trifft auch auf das Klima zu, genauer gesagt: auf die Temperaturen und den Regen. In den Sommermonaten Dezember bis Februar ist es im Inland in der Regel sehr warm - 36 Grad im Schatten sind keine Seltenheit. Zum Glück lässt sich die Wärme besser ertragen als in den Tropen, weil die Luft meist sehr trocken ist. An der Küste dagegen sorgen kühle Meeresluft und ab und zu auch morgendlicher Nebel für milde Temperaturen. Von Mai bis August herrscht Winter. Das bedeutet im Regelfall: Tagestemperaturen um die 25 Grad; nachts kalt. Im Zentrum, Osten und Süden Namibias sinken die Temperaturen nachts auch schon mal unter den Gefrierpunkt. Die Übergangszeiten März und April sowie September bis November sind normalerweise sehr angenehm - tagsüber ist es warm, nachts kühlt es ab. Für das Reisen im Flugzeug empfiehlt es sich, warme und leichte Kleidung einzupacken. Denn wer morgens bei Eiseskälte in Lüderitz oder Sossusvlei in den Flieger steigt, verlässt ihn ein paar Stunden später beim Etosha Nationalpark vielleicht bei sommerlicher Wärme. Außerdem sollte man vielleicht an eine Regenjacke denken: Die Monate Oktober bis Mai gelten als Regenzeit, wobei die ergiebigsten Niederschläge gewöhnlich im Januar, Februar und März verzeichnet werden. Im Norden und Nordosten fallen im Schnitt etwa 700 mm pro Jahr, nach Westen und Süden sinkt dieser Wert auf 100 mm oder weniger. Oft fällt der Regen nachmittags oder abends im Zuge eines heftigen Gewitters; am nächsten Morgen scheint schon wieder die Sonne. Der Südwesten des Landes erhält übrigens auch im Winter etwas Regen. Wenn es kalt genug ist, fällt sogar Schnee. |
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