| März 2007 | |
| Etosha feiert 100-jähriges Bestehen | |
| Ein Jahrhundert ist es her, dass der Etosha National Park im Norden Namibias gegründet wurde. Das runde Jubiläum wird ein ganzes Jahr lang mit mehreren Veranstaltungen gefeiert. Den Auftakt bildete eine kleine Feier am 22. März in Windhoek, auf der eine neue Briefmarkenserie über Flora und Fauna Etoshas vorgestellt wurde. Der zentrale Festakt findet am 28. September im Rastlager Namutoni statt. Um für das kommende Jahrhundert gerüstet zu sein, werden Unterkünfte renoviert und ausgebaut sowie Straßen verbessert, Zäune repariert und Tore verschönert. Der Etosha Nationalpark war am 22. März 1907 vom Gouverneur der damaligen Kolonie Deutsch Südwest Afrika, Friedrich von Lindequist, zum 'Naturschutzgebiet Nr. 2' deklariert worden, um die schwindenden Herden an Elefanten, Giraffen und anderen Wildes vor der ausufernden Jagd zu schützen. In den Fünfziger Jahren begann man, den Park systematisch für Touristen zu erschließen. |
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| Per Fahrrad durch die Wüste |
Namibia hautnah erleben und seine Wüstenlandschaften im wahrsten Sinne des Wortes er-fahren - das ist das Besondere eines neuen Angebots von Mountain Bike Touren. Bike-Begeisterte haben die Wahl zwischen fünf verschiedenen Routen, die zwischen 8 und 18 Tage dauern: Durch die Namib, durchs Damaraland, durchs Kaokoveld und nach Etosha sowie zwei kombinierte Routen. Die Gruppe besteht aus 4 bis 14 Teilnehmern. Gefahren wird morgens und nachmittags, wenn es nicht so heiß ist; übernachtet wird im Zelt oder in einfachen Unterkünften. Für Pannen oder Notfälle ist stets ein Begleitfahrzeug in der Nähe; der Fahrer hilft beim Aufbau des Camps. Da die Routen bis zu 3.000 km lang sind, sollte man fit sein - und natürlich sattelfest. Mehr unter www.mountainbikenamibia.com (aktualisiert April 2007) |
Karneval nach Ostern |
Am Wochenende nach Ostern beginnt
der Windhoeker Karneval, kurz Wika. Wie in Köln oder Mainz gibt
es einen bunten Umzug durch die Innenstadt mit einer Parade der Prinzengarde,
einfallsreich geschmückten Wagen und Bonbonsalven. Außerdem
finden ein Prinzen- und ein Maskenball sowie mehrere Büttenabende
statt, an denen politische und gesellschaftliche Ereignisse kräftig
durch den Kakao gezogen werden. In Namibia ist der Karneval allerdings
nicht religiös begründet (als Beginn der Fastenzeit), sondern
1952 als Benefiz-Fest zum Sammeln von Geldern für einen Sportklub
ins Leben gerufen worden. Weil diese Idee sehr erfolgreich war, haben
andere Orte sie übernommen: Swakopmund feiert im Juni, Otjiwarongo
im Juli, Tsumeb im August und Lüderitz im September. Ein Traum
für Karnevalisten: Eine Fünfte Jahreszeit, die fünf Monate
dauert!
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